JUN / 2012
SEPT / 2015

1 | Ein Nackidei-Yoga-Plakat . Für die morgendlichen Sonnengrüße. Goldig. 2| Mit der Online-Boutique Bona Drag bin ich absolut in Love. Smiley mit Herzchen in den Augen. Überall. 3 | Vera & Kyte sind zwei Mädels aus Norwegen die zusammen schöne Dinge erfinden. Eins davon ist die Serie der Navigate Tiles . Die Porzellan-Untersetzer für den Abendbrottisch gibt es als Sets in drei unterschiedlichen Ausführungen: Tokio, Rom und Los Angeles. Die Formen nehmen stark vereinfacht Bezug auf die Erdoberfläche der jeweiligen Städte auf der Landkarte. 4 | Keramik von AAOMI . Mit Sprenkel-Muster und ganz fein

Oh, ich bin zutiefst entzückt. Falls man sowas überhaupt sein kann. Man sollte nicht meinen, dass Sonia Pedrazzini – die Frau, die sich so bad-taste auf freigestelltem, grell türkisem Sofa posierend auf ihrer Webseite präsentiert – ein so außerordentlich unglaublich gutes Gespür für Farben und Materialien hat. Aber ich kann euch sagen, sie hat es. Und wie. Ganz in der Manier Giorgio Morandis fertigt die Designerin Vasen an, die in ihrer matten Sanftheit schöner kaum sein könnten.

1 | Frede trägt ihn schon. Freya Dalsjø hat mit Mads Nørgaard gemeinsame Sache gemacht. Streifen gibt’s – wie immer beim Mads. Davon abgesehen ist der Schnitt dieses Bikinis kolossale allererste Sahne.

Bei Normann Copenhagen gibt es Neuigkeiten. Der Jungdesigner Hans Hornemann hat sich einen Stuhl ausgedacht, der bequem ist, gut aussieht und ultraleicht auseinanderzubauen ist. Zuletzt hat der gute Hans eine schicke Fliegenklatsche für den Hersteller entworfen – auch nicht schlecht. Der Stuhl der neuen Ace Series ist eine Mischung aus dicklichem, gemütlichem Polstermöbel und praktischem Esstischstuhl. Irgendwie kann man sich beim Betrachten für keine der beiden Richtungen so recht entscheiden und das ist vielleicht auch das Besondere daran. Hans lebt selbst in Kopenhagen, kennt das Leben der jungen Städter dort und wollte

Leicht, luftig, schwebend – und mit Granitfuß. Bei der Kollaboration zwischen den beiden jungen Designern Falke Svatun und Bjørn van den Berg aus Oslo ist eine Lampe entstanden, die man ganz leicht mal über dem Esstisch, über dem Sofa zum Lesen oder gen Boden für ein Picknick auf dem Teppich ausrichten kann. Der Fuß in Kreisform lässt sich leicht anpassen und so fügt sich die Lampe in jedes erdenkliche Szenario ein, ohne groß Aufsehen zu erregen.

Grün, grün, grün. Überall. Gigantisch. Ein Jungle, aber so richtig, wie’s sich gehört mit feuchter Luft und gigantischen, grünen Stämmen und dicken Blättern, die vor Photosynthese-Skills nur so triefen. Als ich gestern Nachmittag den Blumenladen, in dem ich neben dem Studium jobbe, betreten habe, hat es mir erstmal für ein paar Sekündchen die Sprache verschlagen. Tatsächlich stimmt das sogar ein bisschen, denn das einzige, was ich in diesem wahr gewordenen, grünen Traum hätte benennen können, und das noch nicht mal mit der korrekten, botanischen Bezeichnung, war die überdimensionale Bananenpflanze.

1 | Fresken und Kleidung in Rom stellt man sich anders vor. Künstlerin Mélanie Matranga hat bis vor einigen Tagen in den beeindruckenden Räumen der Indipendenza in Rom ausgestellt.

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