BDDW: Und am Ende wird doch alles gut

Uh, ah, nein – nicht das. Kennt ihr das? Hi, ho, ha. Manchmal bin ich so wenn mir etwas nicht gefällt.
Dann schaue ich mir zum Beispiel Bilder einer Ausstellung oder Fotos in einem Lookbook an und denke bei jedem Anblick von neuem – hi, ho, ha. Nein, nicht das. So als würde man kurz auf eine heiße Herdplatte fassen und schnell wieder die Finger zurückziehen. Irgendwie so.

Das dachte ich auch erst bei Herrn Tyler Hays Möbelfirma BDDW, Handmade American Furniture. Wie kommt man nur auf so schwerfällige, konservative Formen, wer stellt sich sowas freiwillig ins Wohnzimmer? Nun, ja ich hab es auf die beiden Adjektive vor Furniture geschoben, die das ganze Werk ja auch ziemlich passend beschreiben. Allerdings bin ich froh, dass nach dem hi, ho, ha doch auch noch ein Oh ja möglich ist.

Herr Tyler Hays, der alle Möbel selbst anfertigt und eigentlich auch Maler und Bildhauer ist, hat sich nämlich auch ziemlich ulkige Möbelstücke in mir bisher eher unbekannten Proportionen ausgedacht. Die dann aber doch, und vielleicht gerade deshalb, überzeugen. Auf den Liegestuhl mit fein gegliedertem Gestell haut er ein Fell obendrauf, die Tasse lässt sich auch noch abstellen. Dänisches Midcentury-Sesseldesign wird ziemlich aufgemoppelt und mit einem dicken Stoffbauch bestückt. Warum nicht? Und das verwendete Holz sieht dazu auch noch unfassbar schön aus. Mal was anderes und nach dem ganzen hi, ho, ha eine wunderbare Wendung. Hin zum Guten. Denn am Ende wird doch meistens alles gut.

bddw.com

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3 Kommentare

  1. Traiteur Rabat Regal; Traiteur de ronome au Maroc

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  2. هيئة المهندسين التجمعيين – corps des ingenieurs du parti du RNI

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