Brent Hallard: Hart an der Edge vorbei

Ich finde die Arbeiten von Brent Hallard total geil.
Nicht in dem Sinne geil, dass ich sie wunderschön finde und auch nicht in dem Sinn, dass sie mich irgendwie antörnen, sondern so geil, dass ich sie immer wieder ansehen will und mich total in ihnen verliere. Das wiederum könnte auch einfach an der Masse der Farbigkeit liegen, die da auf einen einprasselt, wenn man sich durch Brents Arbeiten arbeitet. Absolutes Leben, absolutes Voll-drin-Sein, absolutes Alles-reinstecken-was-geht. Sowas irgendwie, oder?

Und ich mag es, dass er es nicht mag, sich kategorisieren zu lassen. Wenn einer sagt „Mensch, das ist jetzt aber mal ein Hard-Edge-Painter“, dann findet er das nur mäßig cool, setzt sich ins Atelier und macht was, was er für mal so gar nicht hard-edgy hält. Weil jeder das macht, was er ist und er nicht das sein will, was irgendjemand mal eben schnell vom Stapel lässt.

Und weil, wenn die eigenen Arbeiten den Werken anderer ähnlich sind, das bestimmt nicht bezeichnend ist für irgendeine „Harte Kante“ oder sonst was aus der Kunstgeschichte. Und das auch nicht bedeutet, dass man sich Ideen geklaut hat. Oder sofort zusammen in einer Schublade kuscheln gehen will weil man ähnliche Dinge macht, sondern, dass das nur bedeutet dass man sich ausgetauscht hat. Dass man in Kommunikation steht und sich inspiriert. Und das ist ja wohl mal sowas von erlaubt.

brenthallard.us

images © Brent Hallard

Kommentar

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