Federico Saenz Recio

48x68 acrylic, pencil, spraypaint on canvas

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Federico Saenz Recio macht kurzen Prozess und nennt sich Fede Saenz. Sein Vater ist Philosoph. Fede wächst in Argentinien auf. Früh wird ihm klar: Entweder du magst Fußball oder du magst es nicht. Und wenn du es nicht magst, musst du einen Weg finden, hier rauszukommen.
Oder eine Leidenschaft.

So wie kleine Kinder malen und kritzeln, malt auch Klein-Fede. Fedito. Später geht er auf die Straße und sprayt. Der nächste Schritt ist die Hochschule für Design. Der Fokus liegt auf Bauhaus. Er besucht verschiedene Kurse in Architektur, Film, Mode und Kunstgeschichte. Nebenbei produziert er Musik und legt in Clubs auf. Als er beginnt, ein Hostel in Buenos Aires zu betreiben, lernt er immer mehr Künstler und Backpacker kennen. Eines Tages lässt er einen amerikanischen Piloten umsonst bei ihm übernachten. Der möchte sich bedanken und schenkt Fede ein First-Class-Ticket in die USA. 2003 bricht Fede sein Studium ab und reist in die USA ein.

Weg rauszukommen – gefunden.

Wenn Fede Saenz einen Stuhl braucht, der in seiner Vorstellung – aber nicht in der Wirklichkeit – existiert, baut er ihn selbst. Kunst ist für Fede das einzige, bei dem ihm niemand etwas vorschreiben kann. Er ist frei von Regeln und Kooperationen, Bedingungen und Aufgaben.
Es geht ihm nur um das Fühlen. Beim Malen versucht er nicht zu denken und lässt den Pinsel pinseln. Einer einzigen Vorgabe unterliegt er dann aber doch: Er arbeitet nur mit Schwarz, Weiß und leuchtendem Pink. Selbst auferlegte Vorgaben sind aber vielleicht auch nur persönliche Zauberwörter zum Erfolg. Ich sag’ nur Kontrast.

(Leidenschaft – gefunden.)

 

Hier kommst du zu Fedes Webseite.
Und hier zu einem Interview mit Fede.

 

 

all images © Fede Saenz
Quelle: freundevonfreunden.com
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