Jeroen van Leur: „Kleiderständer für urbane Nomaden“

 

Ich find’s zwar ein bisschen dekadent, dass einem auf den Fotos des wunderbaren Kleiderständers aus der Woodstock Collection von Jeroen van Leur nur Schildchen mit Labelnamen wie COS oder Acne von den aufgehängten Kleidungsstücken aus anstarren, aber was soll’s. Er hat meinen Geschmack trotzdem getroffen. Angelehnt an die Einzelteile eines Zeltes, besteht die Garderobe aus vielen Stangen und Stücken, die man selbst zusammenbauen – oder in einem handlichen Säckchen im Keller aufbewahren kann.

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Was ich dann wohl erstmal eine Weile tun würde, hätte ich keine tatkräftige Verstärkung im Haus. Denn wenn ich so an die letzte Zeltaufbausituation denke, komme ich leicht ins Schwitzen – wir hatten uns ausversehen anstatt einem Zweier- ein Familienzelt ausgeliehen und standen damit dann nach stundenlanger Autofahrt ziemlich in der „Wo sind die Heringe?“, „Igitt, hier ist überall Sand“-Patsche, aber ansonsten bin ich voll und ganz zufrieden mit diesem Konzept. Zumindest für Zuhause. Hölzerne Stangen werden mit kupfernen oder farbigen (wahlweise Pastellgrün oder Weiß – hm ich bin im Farbenhimmel) Verbindungsteilen zusammengesteckt. So kann man die Garderobe je nach Bedarf neu arrangieren. Gibt’s in verschiedenen Größen und passt an jede Wand. Und ich denke, No-Name-Kleidungsstücke kann man auch dran hängen.

jeroenvanleur.nl
Kostenpunkt: 330 Euro. Direkt hier zu bestellen: jeroenvanleur.bigcartel.com

 

all images © Jeroen van Leur

 

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