Keith C. Nelson

Was zuerst wie ein miefiger Holzküchenschrank anmutet, gliedert sich beim Betrachten weiterer Werke Nelsons in ein anderes Bild ein. Der Künstler spiegelt traditionelle Farbfeldmalerei wider, indem er Alltagsgegenstände als Farbfelder verwendet. Kein Öl, kein Acryl. Aber trotzdem geometrische, monochrome und in sich harmonische Farbflächen. Er arbeitet entweder mit den Flächen direkt an der Wand oder noch einfacher – er stellt sie einfach auf ein Regal. Schlicht abgestellt und schnell umzustellen. Abgestellt wird bei Nelson nur Müll aus seinem Atelier oder aus dem Museum, wo er beim Auf- und Abbau hilft. (Wirklich!)

 

 

all images © Keith Nelson

 

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr davon