Markus Amm

„Es gab ja immer diese Wellen, in denen die Formensprache des russischen Konstruktivismus adaptiert wurde, zunächst vom Bauhaus und später dann in den sechzigerund achtziger Jahren“ (Markus Amm in Deutsche Bank Art Mag, Oliver Koerner: „Man kann die Moderne nicht neu erfinden“)

images © Saatchi Gallery

 

Markus Amm bringt alles durcheinander. „Man kann die Moderne nicht neu erfinden“, sagt er im Interview mit Oliver Koerner. Amm ist sich historischer Stile bewusst. Er weiß, dass es keine reine, unbeeinflusste Kunst gibt und macht deshalb auch keine. Seine Raster und Diagonalen sind flach – ohne eine Illusion von Licht. Sobald er ein Foto in die Komposition klebt, bekommt das Bild Tiefe. Amm verbindet Konstruktivismus mit mädchenhafter Collage. Er bedient sich aus dem alten Werkzeugkasten, verbindet bisher Unverbundenes und – schafft etwas Neues?

„Für die um 1970 Geborenen ist die Moderne nur noch als wieder und wieder recycelte Erfahrung erlebbar, versteinert im sozialen Wohnungsbau, vermarktet als Wagenfeld-Teekanne oder in Plattencoverdesigns von Kraftwerk oder New Order.“ (Deutsche Bank Art Mag, Oliver Koerner: „Man kann die Moderne nicht neu erfinden“)

 

© Galerie Karin Guenther

 

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