Politisch und spirituell: Künstler Matthew Stone.

Matthew Stone beschreibt sich selbst als Künstler und Schamane.
Und ich muss sagen: Er füllt diese beiden Rollen angemessen aus. Als Maler, Fotograf, Bildhauer, Performancekünstler, Kurator, Autor, Optimist und kultureller Provokateur. 1982 in London geboren, lebt und arbeitet er immer noch in der Stadt. Er kritisiert, unterstützt den Untergrund und beteiligt sich an Künstlerkollektiven.

Die Arbeiten von Matthew Stone erinnern an die Pinselstriche von Lichtenstein. Matthew behauptet stolz von sich, dass er die Kunstgeschichte herausfordere und das Herz der Kunst – die Malerei – hinterfrage. Kunstgeschichte und der Kanon der daraus entstanden ist, also das was bekannt ist, ist für ihn eng verbunden mit Politischem – und zeigt damit mehr als Farbe oder Stil: Macht, Wille, politische Ziele und soziale Verbindungen.

The turns of the wrist that twist the paint into three dimensionality suggest the contrapposto twirl of a dancer or the circular helix of a Michelangelo marble, while the gush of color is un-gendered orgasm.

Stone geht so vor: Er malt Pinselstriche auf Glas, fotografiert diese und bearbeitet sie dann aufwendig in Photoshop. Das Ergebnis wird auf Leinwände gedruckt. Fertig ist der perfekte dreidimensionale Pinselstrich. Lebendig, aufgequollen vor Bewegung und Farbe. Von Menschenhand und wirklich gemalt, aber doch nicht ganz natürlich.

Wunderschön.

matthewstone.co.uk

 

 

 

 

static1.squarespace-1 static1.squarespace

images © Matthew Stone
quote: The Hole, NYC

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr davon