Seats: Eine Ausstellung zeigt Skizzen von Möbeldesigns, die von Frauen entworfen worden sind.

Alles begann beim Shoppen. Modedesignerin Rachel Comey und die kanadische Künstlerin Leanne Shapton waren auf der Suche nach Stühlen für Comeys neuen Laden in New York. Wichtig war ihnen dabei, dass die Möbelstücke von Frauen entworfen sein sollten, weil sie das Gefühl hatten, bisher meist ihren Geldbeutel für männliche Designer geplündert zu haben. Denkste! Was sie fanden war: nichts, nada, niente.

Rachel und Leanne wurden stutzig und begannen sich speziell nach Designs von Frauen umzusehen und in den Läden nachzufragen, was nicht gerade motivierend gewesen sein konnte – denn die beiden haben sich was besseres ausgedacht. Statt von Laden zu Laden zu hampeln und die Verkäufer auszuquetschen, haben sie die Designgeschichte studiert und eine Ausstellung kuratiert.

Leanne Shapton, die beispielsweise „Women in Clothes“ oder „Swimming Studies“ illustriert hat, hat für die Ausstellung Sitzmöbel von Designerinnen skizziert. Mit Wasserfarbe oder Tinte sind die Bilder scheinbar schnell hingerotzt, aber vielleicht genau deshalb hat jedes seinen ganz eigenen Charakter. Mit dabei sind Werke von bekannten und unbekannteren, oder vergessenen, Designerinnen wie Cini Boeri, Eileen Gray, Patricia Urquiola, Gigi Sabadin, Nanna Ditzel, Florence Knoll, und Greta Magnusson-Grossman. Die Ausstellung „SEATS: Studies of Furniture Designed by Women“ zeigt 100 von Comey kuratierte Werke Shaptons und läuft über drei Wochen in New York.

 

images © Leanne Shapton
via NYmag

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