Sizarr

„Landaus hippe Kinder“ sagt die Zeit„A very distinctive style“ sagt der Guardian, „mach lauter, Schuhe aus, ich will mehr“, sag ich.

So ganz toll fand ich die hippen Abiturienten vor drei Jahren, als sie 2012 ihr erstes Album Psycho Boy Happy rausbrachten, ehrlich gesagt noch nicht. Da wurde zwar das ein oder andere Lied zum Frankreichurlaub-Soundtrack gekürt und mit rollenden Reifen rauf und runter geröhrt, allerdings waren die meisten Songs dann auf dem alltäglichen Musikteller schnell zwischen anderen Leckereien vergessen oder zur Seite geschoben.

Dann kam, drei Jahre später, das neue Album und mit dem neuen Album eine Tour und mit der Tour auch ein Stopp in Freiburg. Kann man sich ja mal geben  – Karten gekauft.
Und beim Wiederhören der Frankreich-Soundtracks fing dann auch schon die Vorfreude an, ihr Süppchen zu kochen. Das Einhören in das neue Sizarr-Album „Nurture“ hat dann allerdings nochmal Hand angelegt am Herd, und das Gas ein bisschen runtergedreht. Sparflamme. Schade, denn egal wie oft ich beim gutgelaunten abendlichen Kochen in der Küche die CD (ja, in den CD-Player) einschmiss, ich konnte mich nicht mit den neuen Melodien anfreunden. Essen fertig. Gas aus.

Nun ja, ich will nicht mehr lange rumfackeln, denn seitdem ich im Februar auf dem Konzert von Sizarr war, will ich die Schuhe gar nicht mehr anziehen, immer weiter tanzen, meine Ohrwürmer wurmen lassen und müsste mir wohl schon Sorgen wegen des Gaspreises machen, weil die Vorfreude auf alle da noch kommenden Konzerte und Alben von Sizarr nur so am Überkochen ist.

Hört euch rein, hört euch raus, durch die Synthesizer und Fabian Altstötters Stimme, nehmt Sizarr mit in den Urlaub, mit ins Bett, mit in die Küche – und lasst es brodeln.

Hier Nurture hören. Aber am besten hier bestellen.

 

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images © Sizarr

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